
✦ Für Schulen
Soziales und emotionales Lernen gehört in jede Klasse, nicht nebenbei, sondern bewusst.
In der Grundschule lernen Kinder nicht nur Mathematik und Deutsch. Sie lernen auch, Freundschaften zu schließen, Konflikte zu bewältigen und Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Doch Gefühle zu erleben und sie auch benennen zu können, sind zwei verschiedene Dinge. Yubuus Gefühlsrad begleitet Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende dabei, Kindern einen geschützten Raum zu bieten, in dem sie ihre Gefühlswelt spielerisch entdecken, verstehen und darüber sprechen können.
Warum Yubuus Gefühlsrad?
Wo Yubuus Gefühlsrad eingesetzt wird

Was macht Yubuus Gefühlsrad besonders?
Auch Grundschulkinder lernen nachhaltiger, wenn sie aktiv entdecken, ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen. Yubuus Gefühlsrad verbindet spielerisches Lernen mit der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen. Yubuu begleitet diesen Prozess neugierig und wertschätzend. Statt Antworten vorzugeben, lädt Yubuu Kinder dazu ein, eigene Gedanken zu entwickeln und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Grundschulkinder zwischen sieben und zehn Jahren durchlaufen dabei fünf aufeinander aufbauende Schritte: Sie entdecken ein Gefühl, sprechen darüber, verbinden es mit Alltagssituationen und erkennen am Ende, welches Bedürfnis dahinter steht.
Ein stärkeres Klassenklima beginnt mit Gesprächen
Ein gutes Klassenklima entsteht nicht von allein. Kinder müssen lernen, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und Konflikte respektvoll auszutragen. Yubuus Gefühlsrad schafft einen sicheren Rahmen, in dem genau diese Fähigkeiten spielerisch geübt werden können. Dadurch werden nicht nur einzelne Kinder gestärkt, auch die Klassengemeinschaft profitiert davon. Für Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende bietet das Spiel gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Gefühlswelt der Kinder, eine fundierte Grundlage für Elterngespräche und individuelle Förderung.

„In jeder Klasse fühlt jeder etwas anderes. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir darüber sprechen können."
— Yubuu
Für wen eignet sich das Spiel?
Passt das in unseren Lehrplan, oder ist das ein Zusatzangebot?
Yubuus Gefühlsrad ersetzt keinen Lehrplaninhalt, sondern ergänzt ihn. Es lässt sich in den Klassenrat, in Vertretungsstunden oder in Förderstunden integrieren, ohne dass dafür extra Unterrichtszeit reserviert werden muss.
Funktioniert das auch mit einer ganzen Klasse, nicht nur in Kleingruppen?
Das Spiel ist ursprünglich für Kleingruppen bis zu sechs Kindern konzipiert. Für den Einsatz mit der ganzen Klasse empfehlen wir, mehrere Kleingruppen parallel spielen zu lassen oder das Spiel rotierend im Klassenrat einzusetzen.
Kann ich das Spiel auch im Klassenrat einsetzen?
Ja. Der Klassenrat eignet sich besonders gut, um einzelne Spielphasen oder vollständige Spielrunden gemeinsam durchzuführen.
Kann ich nur einzelne Spielmaterialien nutzen?
Ja. Je nach Zeit und Zielsetzung können das Gefühlsrad, die Blitzkarten oder die Situationskarten auch unabhängig voneinander eingesetzt werden.
Eignet sich das Spiel auch für Kinder mit besonderem Förderbedarf?
Ja. Gerade weil es ohne Zeitdruck und ohne richtige oder falsche Antworten funktioniert, wird es häufig in der Förderschule und in der Einzelbegleitung eingesetzt.
Gibt es wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit?
Das Konzept stützt sich auf anerkannte Forschung zum sozialen und emotionalen Lernen, unter anderem die Meta-Analyse von Durlak et al. mit über 270.000 Kindern. Eigene Wirksamkeitsstudien zu Yubuus Gefühlsrad selbst sind für die Pilotphase ab 2027 geplant.
Wer trägt die Kosten, gibt es Fördermöglichkeiten?
Viele Schulen finanzieren Yubuus Gefühlsrad über bestehende Sachmittelbudgets oder pädagogische Fördermittel. Für Schulen prüfen wir aktuell passende Förderprogramme.
Brauche ich eine Fortbildung, um das Spiel einzusetzen?
Nein, das Spiel ist ohne Zusatzausbildung sofort einsetzbar. Wer möchte, kann zusätzlich einen Einführungsworkshop buchen.
Kinder erinnern sich nicht nur daran, was sie gelernt haben, sondern auch daran, wie sie sich dabei gefühlt haben.